Challenge Peguera-Mallorca, oder auch: Qualle auf Malle

Auch heuer lockte die Challenge Peguera Mallorca ein paar unserer Triganten auf die Insel. Rene Winder, Michael Sohm und Martin Vergeiner wagten sich an diese Triathlon-Mitteldistanz (1,9/90/21,1 KM).

Während es die Tage vor dem Rennen noch aus Kübeln schüttete, war es am Renntag erstmals trocken. Bei angenehm kühlen Temperaturen ging es auf die 1,9 KM lange Schwimmstrecke im Mittelmeer. Was die Teilnehmer nicht wussten war, dass die Schwimmstrecke heuer von der ein- oder anderen Feuerqualle bewohnt war. Wie schmerzhaft das sein kann, musste Rene am eigenen Leib, genauer gesagt, am eigenen Hals, erleben. Offenbar fühlt sich das an, als ob man einem ein heißes Eisen an den Hals hält. Bewunderswert, wie Rene trotzdem durchgehalten hat. Es war ihm anzusehen, dass er glücklich war, das Wasser nach 51 Minuten endlich hinter sich lassen zu können. Martin war knapp davor nach 48 Minuten aus dem Wasser gekommen, Michael schaffte die erste Disziplin in hammermäßigen 33 Minuten.

      

Das Radeln auf der 90 KM langen Radstrecke war – von der Witterung her – recht angenehm – zumindest auf der ersten Runde. In der zweiten Runde kam dann so richtig die Sonne heraus und auch der Wind blies recht kräftig. Wenn man dann bei der Labestation noch die Info bekommt: „Iso ist alle“, macht das das Ganze nicht unbedingt besser. Auch hier war Michael eine Liga für sich: Er konnte das Rad bereits nach 2:46 Stunden wieder abstellen. Martin (3:31 Stunden) und Rene (3:33 Stunden) waren auch in dieser Disziplin ähnlich schnell.

      

Auf der Laufstrecke herrschten dann wieder die gewohnten Mallorca-Temperaturen von über 30 Grad. 4 Runden waren zu bewältigen, quer durch das Städtchen Peguera, zuerst vorbei an Touristen, die am Streckenrand in aller Gemütlichkeit aßen und tranken, und dann entlang des Strandes, wo andere Touristen in der Sonne badeten oder sich im Meer abkühlten. Das dachte sich wohl auch Martin, der sich in jeder Runde einfach kurz unter die Dusche am Strand stellte. Er finishte die Halbmarathon-Strecke in 2:24 Stunden, Rene in 2:52 Stunden. Michael blieb mit 1:50 klar unter 2 Stunden für die 21 KM.

            

Gesamt brauchte Michael für die gesamte Mitteldistanz nur sagenhafte 5:18 Stunden; er belegte damit den beachtlichen 26. Platz in seiner Altersklasse. Martin kam nach 6:59 Stunden ins Ziel und wurde 119. Rene komplettierte die wackeren Triganten mit einer Zielzeit von 7:31 Stunden (125. Platz).

Gratulation an die erfolgreichen Peguera-Finisher!

 

Bericht: Vergeiner; Foto: Gmeiner-Winder Fotografie